Mesa

Kleines Paradies im Herzen Arizonas

Mesa befindet sich im Herzen Arizonas und ist eine tolle Alternative zur Großstadt Phoenix. Denn hier können Sie dem urbanen Trubel entfliehen und finden, eingebettet in wunderschöne Landschaft, ein kleines Urlaubsparadies mit Kleinstadt-Atmosphäre.

Sind Sie auf der Suche nach einzigartigen Erlebnissen? Wie wäre es mit einem Dinner unter den Pfirsichbäumen einer Obstplantage oder dem Schürfen von Gold oder einer Fahrt auf dem historischen Apache Trail? Wir hätten da auch noch alte Westernfilm-Kulissen, Brauerei-Touren im Hop-on-Stil sowie Stand-up Paddleboarding auf einem zauberhaften See, mitten in der Sonora-Wüste zu bieten. Wie wär’s?

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Top-Sehenswürdigkeiten in Mesa

Goldfield Ghost Town

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Eines der Highlights bei einer Reise in den Südwesten der USA ist der Besuch einer alten Wildwest-Stadt, in der man sich in die Zeit des Goldrauschs, der rauchender Colts, der Postkutschen und Saloons zurückversetzen kann. Direkt vor den Toren der Stadt haben Sie mit der Geisterstadt Goldfield ein besonders tolles Beispiel einer solchen Westernstadt schnell erreicht! Die Gebäude der 1893 gegründeten Bergbaustadt sind liebevoll restauriert und teilweise rekonstruiert, wobei der Bahnhof, die Kirche, der Saloon und die Bäckerei hervorstechen. Mit der Schmalspurbahn kann man die Gegend erkunden, bei einer nachgestellten Schießerei zuschauen, sich im einstigen Bordell über das Leben der Frauen im Westen informieren, das Museum ergründen und vieles mehr. Es gibt sogar eine Zipline, eine Seilrutsche, mit der man über die Geisterstadt fliegen kann!

Apache Trail

Andrew Ruiz auf Unsplash

Eine wunderschöne Panoramastraße mit unzähligen reizvollen Aussichten auf Berge, Canyons, den Salt River und Stauseen – das ist der Apache Trail heute. Die Geschichte dieses Wegs begann jedoch noch bevor der „weiße Mann“ kam. Die Apachen nutzen ihn bereits, um die Superstition-Berge zu durchqueren. Als das Salt-River-Tal im Zuge der Besiedlung des Westens nach dem Bürgerkrieg entwickelt wurde, wurde auch der Apache Trail immer wichtiger. Zunächst war er ein bedeutsamer Postkutschenweg, wobei die kleine Stadt Tortilla Flat der letzte noch sichtbare Kutschen-Haltepunkt ist. Seine letzte große Bedeutung hatte der Ort (und auch der Apache Trail) während des Baus der Talsperre Theodore Roosevelt Dam, denn hier war ein wichtiges Depot für zum Bau benötigte Fracht, die auf Kutschen über den Apache Trail angeliefert wurde. Zwischen Mesa und dieser „Nahezu-Geisterstadt“ (noch sechs Einwohner bei der letzten Zählung) ist der Apache Trail asphaltiert.
Tipps auf dem Apache Trail: Besichtigen sollte man in jedem Fall die Geisterstadt Goldfield sowie das Superstition Museum (mehr dazu in den jeweiligen Abschnitten) und auch Tortilla Flat mit seinem Old-West-Charm sollte man nicht verpassen! Abstecher zu den wunderschönen Stauseen Apache Lake und Canyon Lake gehören ebenfalls zum Pflichtprogramm. Wer mag, kann mit dem Schaufelraddampfer eine Rundfahrt machen oder einfach die Szenerie beim Essen in der Marina auf sich wirken lassen!

Saguaro Lake

Paul Markow

Ein See in der Wüste: Der Saguaro Lake vor den Toren Mesas ist ein beliebtes Ausflugsziel und malerisch gelegen. Mieten Sie sich doch ein Stand-up Paddleboard und genießen Sie das kühle Nass und die traumhafte Landschaft, die den See umgibt! Der Saguaro Lake ist einer der vier Stausee des Salt Rivers, der durch den Steward Mountain Dam gebildet wird. Er ist auch ein Paradies für Angler: Von Regenbogenforelle über Sonnenbarsche bis Karpfen reicht die Vielfalt der elf Arten. Wer keine Lust auf Wassersport oder das Fischen hat, der kann z.B. mit der Desert Belle, einem Schaufelraddampfer, den See erkunden.

Mesa Riverview Park

Credit: Ivan Martinez

Dieser Park bietet nicht nur Blumen, Bänke und schöne Blicke! Der Mesa Riverview Park bietet einen See zum Angeln, einen riesigen Abenteuer-Spielplatz, einen Wasser-Spielplatz, Fußballfelder und vieles mehr. Im Frühling auch das Zuhause der berühmten Baseball-Mannschaft der Chicaco Cubs, die hier bei angenehmen Temperaturen trainieren, wenn es daheim in Chicago ungemütlich kalt ist! Im Riverview Park finden auch zahlreiche Events statt wie z.B. das Annual Tast of Arizona Festival im Dezember, das Familien-Event Celebrate Mesa im April oder das mehrfach im Jahr stattfindende Downtown Mesa Festival of the Arts.

Usery Mountain Regional Park

Vom Bogenschießen bis zum nächtlichen Sterneschauen stehen den Besuchern des Parks verschiedenste Aktivitäten zur Wahl: Radfahren, Wandern, Reiten oder die Muskeln trainieren – dank des Outdoor-Fitnesscenters nahe des Beginns des Merkle-Wanderwegs ist auch das nun möglich! Dieser Wanderweg ist etwa eine Meile lang, barrierefrei und ideal für Besucher, die nicht viel Zeit mitbringen. In jedem Fall sollten Sie das Nature Center aufsuchen, denn hier gibt es nützliche Informationen, Souvernirs, Wasser für den Walk und mehr. Der wohl beliebteste Wanderweg ist der drei Meilen lange Wind Cave Trail. Aber auch der Blevins Trail und der Cat Peaks Trail sind schön und lassen sich zu einem Rundweg kombinieren.

Schnepf Farms

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Einen Ausflug zu Arizonas größter Pfirsichplantage sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Sie befindet sich südöstlich von Mesa im beschaulichen Ort Queen Creek und wird in vierter Generation betrieben. Der Gouverneur selbst bezeichnete die Farm als einen Schatz Arizonas! Hier können Sie mehr als nur Obst und Gemüse selbst pflücken – ja, es gibt nicht nur Pfirsichbäume – denn es finden das Jahr über auch verschiedenste Events und Aktivitäten statt, worüber man sich online vor der Anreise informieren sollte. Von der Nachstellung einer historischen Schlacht über eine Oldtimer-Ausstellung und einen Antiquitätenmarkt bis hin zu saisonalen Festivals ist hier so einiges los! Die Schnepf Farms sind darüber hinaus für das „Dinner down the Orchard“ bekannt, wobei man ein Abendessen auf der Obstplantage neben den Pfirsichbäumen genießen kann. Auch darüber informiert die Website www.schnepffarms.com.

Superstition Mountain – Lost Dutchman Museum

arizonaphotoadventures on Instagram

Ein weiteres Wildwest-Juwel befindet sich nicht weit von Goldfield entfernt, ebenfalls am Highway 88. In diesem Museumskomplex befinden sich diverse historische Gebäude, darunter auch eine besondere Scheune und eine ebenso bedeutsame Kapelle. Beide sind Überreste einer Westernfilmranch, wo zahllose Western gedreht wurden. In der Scheune ging quasi John Wayne ein und aus und in der Kirche heiratete Elvis im Film Charro! – der einzige Elvis-Film, in dem er nicht sang. Das Museum selbst bewahrt die bunten Geschichten vergangener Tage, darunter auch jene des „Lost Dutchman“: Der deutsche Auswanderer Jacob Waltz (1810–1891) stieß auf eine riesige Goldader, hielt ihre Lage jedoch geheim und nahm dieses Geheimnis mit ins Grab. Seither suchen Unzählige nach der verschwundenen Goldmine

Shopping: Dana Park Village Square

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Stellen Sie sich eine lange, hübsche Einkaufsstraße vor, gesäumt von Dattelpalmen, mit großem Springbrunnen und einer tollen, eleganten Atmosphäre und nicht zu wenigen Parkplätzen – das ist Dana Park Village Square! Bei über 70 Geschäften und Restaurants kann man hier gemütlich bummeln und lecker essen.

Arizona Museum of Natural History

Arizona Museum of Natural History credit: Visit Mesa

In diesem Museum können Sie die Natur und Kulturgeschichte des amerikanischen Südwestens kennenlernen. Es konzentriert sich vor allem auf die Paläontologie und zeigt z.B. beeindruckende Dino-Skelette in der Dinosaur Hall – darunter z.B. ein T-Rex, einer der riesigen, pflanzenfressenden Aptosaurier, ein flugunfähiger Vogelvorfahre und ein Triceratops. In der archäologischen Abteilung kann man sich z.B. über regionale Ausgrabungsstätten wie den Mesa Grande Ruinen der Hohokam-Kultur informieren. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viel mehr zu entdecken.

Downtown Mesa Sculpture & Mural Walk

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In Mesas Innenstadt findet man praktisch überall Skulpturen, was einen Bummel durch Downtown natürlich gleich noch spannender macht! Inzwischen gibt es 38 Bronze-Skulpturen zu bestaunen – angefangen bei einer Bärenmutter mit Jungem über Humpty Dumpty bis hin zu einem Dino. Die Skulpturen findet man hauptsächlich entlang der Main Street, zwischen Morris und Sirrine Street. Neben den Skulpturen gibt es in diesem Bereich auch über 20 Wandgemälde (Murals), die alles Mögliche zeigen wie etwa Cinderella oder Gotham City. Mehr Informationen, Bilder und eine Karte aller Kunstwerke finden Sie unter www.downtownmesa.com/sculptures

Queen Creek Olive Mill

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Lust auf ein leckeres Mittagessen unter Olivenbäumen, eine Verkostung schmackhafter mediterraner Zubereitungen im Shop dieser Ölmühle oder eine Tour durch die Haine und die Produktion, auf der Sie lernen, wie man Olivenöl richtig verkostet? Dann sollten Sie unbedingt nach Queen Creek kommen und der hiesigen Ölmühle einen Besuch abstatten!

Superstition Dairy Farms

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Die Phoenix New Times hat sie zum besten Milchhof gekürt: Die Superstition Dairy Farms gehören dem Geschwisterpaar Casey and Allison Stechnij, welche den Hof mit Herzblut führen. Einige hundert Kühe sind hier zu Hause, darüber hinaus auch eine Handvoll Ziegen, Pferde, Esel und Hühner, welche die Besucher gegen eine kleine Gebühr füttern und streicheln können. Es finden jährlich einige Events auf dem Milchhof statt, darunter das „Dinner on a Farm“. Zudem gibt‘s Heuwagenfahrten, einen Bauernmarkt, hausgemachtes Eis und einen eigenen Food-Truck!

Agritopia

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Eine Stiftung schützt die knapp viereinhalb Hektar zentifizierten Bio-Farmlandes, welche das Herz von Agritopia sind. Städtische Landwirtschaft auf diesem schönen Fleckchen Erde in Mesa auf der einen, Ort der Zusammenkunft für die Gemeinde auf der anderen Seite – das ist kurz umrissen, was Agritopia ausmacht. Besucher sind herzlich eingeladen, sich dieses spannende Projekt anzuschauen, herauszufinden was gerade angebaut wird und die auf dem Gelände befindlichen Restaurants wie Joe’s Farm Grille (mehr dazu im nächsten Punkt) zu besuchen. Es gibt zudem ein Ladengeschäft, Führungen an ausgewählten Tagen, Bauernmärkte (immer mittwochnachmittags) und andere Events wie Kochkurse, Obstplantagen-Dinner und Tage, an denen Besucher selbst ernten dürfen.

Joe’s Farm Grill

Slaven Gujic

Das durch den amerikanischen Genusssender “The Food Network” bekannte Restaurant in Mesa befindet sich direkt bei Agritopia, einer Kooperative (mehr darüber erfahren Sie, wenn Sie eins hochscrollen). Hier geht es um ehrliche Küche – „gewöhnliches Essen, das außergewöhnlich gut gemacht wird“, wie es das Restaurant selbst sagt. Man bemüht sich, möglichst viele Zutaten entweder direkt von Argitopia und regionalen Erzeugern zu beziehen. Es gibt tolles Barbecue, leckere Burger, Pizza, frische Salate und vieles mehr. Yummy! Unser Verkaufsleiter, Axel Mosel, war dort schon essen. Seine Favoriten: „BBQ Bacon Blue Burger mit Applewood-Smoked Bacon, die hausgemachten Onion Rings in Rosmarin-Dill-Panko-Panade und die Sweet Potato Fries mit Pineapple-Serrano Dipping Sauce. Und dazu hausgemachte Lemonade in diversen Geschmacksrichtungen – super erfrischend und extrem lecker! Ganz ehrlich: ich würde das nächste Mal einen Umweg in Kauf nehmen, nur um nochmal dort zu essen.“ Und, überzeugt?!

The Orange Patch

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Im alten Western-Look kommt diese Verkaufsstelle schmackhafter Zitrusfrüchte daher, welche von den Plantagenbesitzern selbst geführt wird. Hier gibt es nicht nur die – wie die Inhaber sagen – besten Zitrusfrüchte Arizonas, sondern auch Datteln, Trockenfrüchte, Nüsse und Süßigkeiten.

Planetarium

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Das Mesa Community College Planetarium bietet tolle und kostenfreie “Astronomy Nights”, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Sie finden immer am ersten Freitag des Monats statt. Ausgenommen sind Januar, Juni, Juli und August. Die Planetarium-Shows laufen dann zwischen 18 und 22 Uhr, alle 30 Minuten. Tipp: Schnell sein lohnt sich, denn die Plätze füllen sich rasch!

Windmill Winery

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Dieses wunderschöne Weingut befindet sich in der Kleinstadt Florence, südöstlich von Mesa. Durch den ländlichen Charme ist es einer der beliebtesten Orte für Hochzeiten. Neben der über 100 Jahre alten Scheune, die auf dem Bild zu sehen ist, gibt es zwei Seen mit einem hübschen Häuschen, das so auch in den Hamptons stehen könnte, viel Grün und einen tollen Blick auf die Superstition Mountains. Natürlich gibt es auch einen Tasting Room (der mittwochs bis samstags geöffnet ist), denn die köstlichen Weine spielen natürlich die Hauptrolle auf dem Gut. Mehr Infos über Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Website thewindmillwinery.com.

i.d.e.a. Museum

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Imagination, Design, Experience, Art – also Vorstellungskraft, Design, Erfahrung und Kunst – dafür steht i.d.e.a. , wobei die Buchstaben zusammengenommen die Idee ergeben. Und mit ihr beginnt bekanntlich alles. Ohne einen Einfall, eine Inspiration gäbe es keine Kunst. Und diesem Ansatz folgt dieses Museum, welches sich auf die schönen Künste konzentriert und über sie ausstellt, unterrichtet und Besucher mit ihnen interagieren lässt. Es ist ein tolles Museum für Kinder und Jugendliche, die an vielen Stellen selbst Hand anlegen und sich ausprobieren können. Aber auch die Großen sollen gern aktiv werden. So gibt es künstlerische Workshops für alle Altersklassen.

LEGOLAND Discovery Center Arizona

Marco Ordonez

Wer mit Kindern reist, für den ist das LEGOLAND Discovery Center bestimmt eine fantastische Adresse – zwölf Familien-Attraktionen, darunter ein 4-D-Kino und das Fahrgeschäft Kingdom Quest, ein Nachbau der Top-Attraktionen Arizonas aus LEGO®-Steinen im MINILAND® und vieles mehr erwartet Groß und Klein!

OdySea Aquarium & mehr (M)

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Meeresbewohner in der Wüstenoase? Kein Problem! Sie haben die Wahl zwischen mehreren Aquarien in und um Mesa! Das OdySea Aquarium ist nach Yelp das beliebteste der Region. Das Haifischbecken dieses Aquariums sehen Sie abgebildet. Es gibt Hai-Touren, Führungen mit Tauchhelmen und die Möglichkeit, Tieren wie den Pinguinen ganz nah zu kommen. Darüber hinaus gibt es unter anderem SeaLife in Tempe und Wildlife World Zoo & Aquarium in Litchfield Park.

Jakes Unlimited

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Einmal ausflippen, bitte! Hier geht die Post ab: Jakes Unlimited ist ein gigantischer Indoor-Spaßpark mit Lach- und Kreisch-Garantie! Abgesehen von einer Spielhölle und Bowlingbahnen gibt es hier Fahrgeschäfte, Bars und ein All-You-Can-Eat-Buffet, das im Eintrittspreis bereits enthalten ist! In einem so bunten Spaßparadies wundert es dann kaum noch, dass es z.B. mit Eis und Schokolinsen gefüllte Zuckerwatte-Einhorn-Tacos gibt, welche Kinderaugen sicher strahlen lassen. Für die Erwachsenen werden Zuckerwatte-Martinis angeboten.

Mesa Grand Ruins

Mesa Grande Cultural Park Credit: Marco Ordonez

Die Ureinwohner, die auf dem Gebiet der heutigen Hauptstadtregion lebten, gehörten zur Hohokam-Kultur. Es gibt nur noch zwei verbliebene Wohnorte dieser Kultur, wobei die Ausgrabungsstätte des Mesa Grande Cultural Park vom Arizona Museum of Natural History geleitet wird, und die Pueblo Grande Ruin and Irrigation Sites nicht weit entfernt in Phoenix besichtigt werden kann. Seit 2013, mit der Fertigstellung eines informativen Besucherzentrums, können die Mesa Grand Ruins besichtigt werden. Die Wände der Behausung sind noch bemerkenswert intakt und es wurden zahlreiche Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände in der Nähe gefunden. Die Stätte und das Besuchertentrum sind von Oktober bis Mai geöffnet.

Mesa Arts Center

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Willkommen im umfassendsten Kunst-Komplex der USA! Das Mesa Arts Center wurde 2005 fertiggestellt und bietet auf seinen über 20.000 Quadratmetern Ausstellungen (allein dafür über 500 m²), fünf Kunst-Galerien und vier Lokalitäten für Aufführungen, darunter auch Theater mit bis zu 1.600 Plätzen. Es gibt sogar 14 Unterrichtsräume, wo über die visuellen sowie darstellenden Künste gelehrt wird. Für Reisende sicher interessanter sind die Konzerte, die man in diesem tollen, postmodernen Bau besuchen kann. Mehr Informationen darüber und über andere Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Arts Centers: www.mesaartscenter.com.

Tonto National Forest

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Reißendes Wildwasser und spiegelglatte Seen, steil aufragende Felsformationen und blühende Kakteenlandschaften – all das kann man im Tonto National Forest finden, der zum Teil, aber eben nicht vollständig aus „wirklichem“ Wald besteht, so wie wir Mitteleuropäer ihn verstehen. Am Mogollon Rim etwa gibt es dichte Gelbkiefernwälder in schöner Berglandschaft, aber es gibt auch zauberhafte Kakteenwälder im Wüsten-Part dieses Bundesforstes. Tatsächlich ist er der fünftgrößte National Forest in den USA. Man kann hier wandern, fischen, reiten, klettern – was immer das Herz begehrt. Der Tonto National Forest ist die Heimat zahlloser Wildtiere, darunter Waschbären, Weißkopfseeadler (das US-Wappentier), Schwarzbären, Kojoten, Wildkatzen, Waldohreulen und viele weitere Arten.

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Mesa Tickets & Ausflüge

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Gut zu erreichen!

Mesa ist zentral in Arizona gelegen, genauer gesagt in der Metropolregion, östlich der Hauptstadt Phoenix. Aufgrund der Nähe zum Phoenix Sky Harbor International Airport kann Mesa gut als Start- bzw. Endpunkt einer Reise durch Arizona oder den amerikanischen Südwesten dienen.

Die Valley Metro Rail verbindet Mesa mit Phoenix, wobei die Straßenbahn auch am Airport Halt macht. Mit dem kostenlosen PHX Sky Train®, der 24 Stunden täglich im Einsatz ist, sowie über Laufbänder und ausgeschilderte Fußwege kommen Reisende ganz einfach zur Station der Valley Metro Rail, die sie nach Mesa bringt. Somit würde man, wenn man ein zentral gelegenes Hotel bucht, den Mietwagen nicht sofort ab dem Airport benötigen. Wer doch mit dem Auto unterwegs ist, den wird es freuen, dass das Parken in Mesa – auch in der Innenstadt – kostenfrei ist!

Mesa wird von vielen Reisenden gern auf einer Rundreise angesteuert. Wer z.B. den Grand Canyon sehen möchte, der kann auch von Las Vegas aus anreisen. Auch Anreisen von San Diego über Yuma sind möglich und insbesondere für jene interessant, die Arizona mit Kalifornien verbinden möchten.

Beste Reisezeit

Mesa entdecken

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Mesa – Unentdecktes City-Highlight

Mesa gehört ganz sicher zu den bisher unentdeckten City-Highlights im Südwesten der USA. Als drittgrößte Stadt Arizonas ist die ‚City Limitless‘, wie Mesa sich selbst nennt, bisher wohl eher Insidern bekannt. Und das ist sehr schade! Denn Mesa ist wirklich besonders. Hier erlebt man in kurzer Zeit die Kombination aus einer kunstsinnigen, belebten, sehr sauberen und modernen Innenstadt einerseits mit einer ganzen Reihe wirklich beeindruckender Zeugnisse aus den Gründertagen der USA andererseits. Und gleichzeitig ist man in dieser nahezu unüberschaubaren Stadt absolut beeindruckt, wie weit die Land-Prospektoren immer weiter in die Wüste vordringen, um der rasant wachsenden Bevölkerung im weiten Tal Raum zu geben. Mesa hat dabei kein klassisches Stadtzentrum mit den für die USA typischen Hochhäusern als Landmarke sondern beeindruckt vielmehr mit gepflegten Wohnsiedlungen, die sich mit Farmhäusern inmitten von Feldern, grünen Äckern und weiß eingezäunten Plantagen abwechseln. Und so kauft man seine frischen Lebensmittel auch direkt beim Produzenten oder auf lokalen Bauernmärkten. Egal ob Käse, Aprikosen oder Olivenöl, hier gibt es viel zu probieren und vor allem: zu genießen! Mesa – hier spürt man den nahezu grenzenlosen Willen nach gesundem Leben in kooperativer Gemeinschaft bei gleichzeitiger Wahrung der historischen Wurzeln ganz deutlich.

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Mesa im Herzen Arizonas

Mesa liegt im Herzen Arizonas, etwa zwischen dem Grand Canyon und dem Saguaro Nationalpark, welcher die Stadt Tucson im Süden Arizonas umgibt. Viele weitere Naturphänomene und Metropolen des amerikanischen Südwestens liegen in Reichweite – z.B. San Diego, Los Angeles und Las Vegas, das Monument Valley, das Death Valley und der Joshua Tree Nationalpark – womit man einen Aufenthalt in Mesa auf einer Rundreise durch diese Region hervorragend einplanen kann.

 

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Outdoor – Paradies

Mesa gehört zur Hauptstadtregion Arizonas, zu welcher auch Scottsdale und die Hauptstadt Phoenix gehören. Tatsächlich ist sie die größte Vorstadt der USA, und diesen sympathischen Kleinstadt-Look bewahrt sie sich. Es gibt, wie bereits angedeutet, nur sehr wenig Hochhäuser, dafür aber viel Grün. Das und die Nähe zu den Bergen – den Superstition Mountains – machen Mesa zu einem Eldorado für Outdoor-Abenteurer! Es gibt tiefe Canyons, die zauberhafte Wüste mit ihren vielen Kakteen, azurblaue Seen und den Salt River, der sich, unterbrochen von Stauseen, etwa parallel zum legendären Apache Trail entlang schlängelt. So wurde Mesa zum „besten Platz für Outdoor-Liebhaber in den USA“ gekürt.

Slaven Gujic

Rückreise in die Zeit

Auf dem Apache Trail, einem alten Postkutschenweg durch die Superstition Mountains und den Tonto National Forest, können Sie in der Zeit zurückreisen und sehen noch ein paar spannende Relikte der Zeit des Wilden Westens! Er befindet sich zwischen Apache Junction und dem Roosevelt Lake. Auch, wenn man nicht die gesamte Strecke auf dem nicht asphaltierten, historischen Weg fährt, so sollte man doch zumindest die Geisterstadt Goldfield (u.a. mit nachgestellten Wildwest-Schießereien), das Superstition Museum (u.a. Filmsets von Western mit John Wayne) und Tortilla Flat, eine fast komplett verlassenen Stadt, die einst wichtiger Haltepunkt für Postkutschen und temporäres Zuhause von Goldgräbern war, besuchen. Letztere verfügt heute noch über ein Restaurant und ein kleines Geschäft, wobei sich die Einwohnerzahl immerhin noch auf sechs Personen beläuft. Auf dem Weg lohnen ebenfalls Stopps am Canyon Lake (dort werden Rundfahrten auf dem Schaufelraddampfer angeboten) und am Apache Lake.

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Mesa- Ein Paradies für Foodies

Mesa ist außerdem ein Paradies für Foodies. Bereits die Hohokam-Indianer (etwa 300 n.Chr.), auf welche die Geschichte der Stadt zurückgeht, legten Bewässerungsgräben an und machten sich das Wasser des Salt River zu Nutze. Dank diesen Gräben, die teilweise 20 Kilometer durch die Wüste führten, konnte Ackerbau und Viehzucht betrieben werden. Und so erklärt sich auch das Vorhandensein von Obstplantagen und Bauernhöfen, umgeben von Wüste. Probieren Sie die frischen, lokalen Gerichte, Erzeugnisse und Früchte! Farm-to-table, also frische Zutaten, direkt vom Bauernhof, welche die Restaurants verwenden und auf den Tisch bringen, kann man vielerorts in Mesa genießen (z.B. Joe’s Farm Grille). Im Visitor Center sollten sich bewusste Genießer über den Fresh Foodie Trail® informieren. So können Sie Bauernhöfe, Obstplantagen (z.B. The Orange Patch), einen Molkereibetrieb (Superstition Dairy Farms), eine Ölmühle (Queen Creek Olive Mill) und ein Weingut (Windmill Winery) besuchen, sich vor Ort informieren und – in den meisten Fällen – auch kulinarisch verwöhnen lassen. Tipp: Reservieren Sie sich einen Platz beim Abendessen unter Pfirsichbäumen, dem Dinner down the Orchard auf den Schnepf Farms! Es gibt ein fantastisches Dinner, zubereitet vom Spitzenkoch und serviert an einer langen Tafel auf der Obstplantage zwischen den Pfirsichbäumen – aber nur an ausgewählten Tagen. Was wann aufgetischt wird finden Sie, wenn Sie dem Link folgen.

Casey Olsen

Herrlich warm –  aber nicht zu heiß

Wenn Sie die Obstbäume und die Wüste blühen sehen möchten, dann sollten Sie im Frühjahr, idealerweise im April oder Mai anreisen. Zu dieser Jahreszeit ist es herrlich warm, aber nicht zu heiß. Wenn Sie ein Sommerfreund sind, dann wird es Sie sicher freuen zu hören, dass es während der deutschen Sommerferien hier ziemlich günstig ist, denn das ist in Mesa Nebensaison! Wer im Herbst oder Winter ein bisschen dem trüben, nasskalten Grau der Heimat entfliehen möchte, der wird in Mesa sicher auch das ideale Ziel finden, denn es regnet nur an durchschnittlich zweieinhalb Tagen im Monat, es gibt durchschnittlich acht Stunden Sonne am Tag und das bei angenehmen T-Shirt-Temperaturen. Selbst im Dezember kann das Thermometer durchaus noch 19°C erreichen. Während Ihre Freunde und Nachbarn daheim frieren, versuchen Sie sich im Stand-up Paddleboarden auf dem Saguaro Lake oder machen eine Kayaktour auf dem Salt River, wobei Sie die Kakteenlandschaft entspannt an sich vorbei ziehen lassen. Oder machen Sie sie mit einem Selfie bei einem Ausritt auf dem Apache Trail mit sich und Ihrem Pferd neidisch!

 

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Mesa erkunden

Mesas Innenstadt können Sie bequem zu Fuß erkunden. Wegen der guten Anbindung mit der Metro Light Rail und dem Sky Train brauchen Sie für Ihre ersten Tage noch keinen Mietwagen, falls Sie Ihren Aufenthalt in Mesa am Beginn Ihrer Reise geplant haben und am internationalen Flughafen von Phoenix landen. Wenn Sie einmal Ausflüge nach Phoenix oder Scottsdale erwägen, können Sie ebenfalls die günstigen öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. So sparen Sie die Mietwagengebühren und brauchen Ihren Wagen erst für die Weiterfahrt anzumieten.

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Urlaub mit dem Wohnmobil

Schlägt Ihr Herz für Wohnmobil-Urlaub? Dann ist Mesa der ideale Startpunkt für eine Camper-Reise durch den Südwesten! Gleich drei Vermieter haben ihre Anmiet-Stationen im Großraum Phoenix – zwei davon sogar direkt in Mesas Innenstadt. Da Sie in den USA verpflichtet sind, nach einem Langstreckenflug und vor der Annahme Ihres Wohnmobils mindestens eine Nacht vor Ort zu verbringen, sind Sie in Mesa quasi goldrichtig. Sie kommen bequem und schnell vom Flughafen in die entspannte Kleinstadt-Athmosphäre mit viel Grün, können sich an die Zeitverschiebung und das Klima gewöhnen und starten dann ausgeschlafen, fit und akklimatisiert in Ihr WoMo-Abenteuer! Zum Wohnmobil-Preisvergleich gelangen Sie über den obigen Link unter Mesa Reise-Bausteine. Wenn Sie noch etwas Inspiration brauchen, welche Ziele Sie von hier aus ansteuern können, finden Sie in unseren Routenvorschlägen einige Ideen.

Mesa Visitor Guide

Mesa-Reiseführer

Die Mesa-Reiserouten im kompakten PDF-Format geben Ihnen einen tollen Überblick über die Stadt und ihr reizvolles Umland. Übersichtlich sind dabei Ausflüge für Familien, Abenteurer, Foodies, Kulturinteressierte, Sport-Fans und Nachtschwärmer zusammengestellt. Die Reiserouten gibt es als ein- bis dreitägige Varianten. Sie werden schnell sehen, wie viel man in Mesa entdecken kann!

 

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